Kreiszeitung/Wochenblatt
04.05.2017

Von Stade in die weite Welt

Eröffnung mit Sport-Botschafter und Ex-Fußballstar Cacao (v. li.), Künstler Rudi Fischer und Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers
Eröffnung mit Sport-Botschafter und Ex-Fußballstar Cacao (v. li.), Künstler Rudi Fischer und Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers (Foto: Rudi Fischer)

Kunstaktion „Container Art Care“ startet Ausstellungstour am Schwedenspeicher

tp. Stade. Moderne Kunst in Stade: Die Aktion „Container Art Care“, bei der Botschaften für mehr globale Gerechtigkeit von der Schwinge in die Welt getragen werden, startete am Donnerstag im Schwedenspeicher. Bis Samstag 27. Mai, ist der erste Container des fünfteiligen Ausstellungsprojektes des Bremer Aktionskünstlers Rudi Fischer (57) hinter dem Schwedenspeicher zu besichtigen.

Prominenter Gast der Vernissage war der ehemalige Fußballnationalspieler Cacau. Der Sport-Star, der mit 18 Jahren aus seiner Heimat Brasilien, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, nach Deutschland kam, engagiert sich in der die Flüchtlingsintegration im Fußball.

Integration ist auch ein wichtiges Thema des Künstlers Rudi Fischer, der mit seiner interaktiven Container-Tour „Wertschöpfungskette“ die Menschen zum Nachdenken und eigenverantwortlichem Handeln anregen will. Mit der in Stade beginnenden Reise der fünf Container, die über mehrere Monate nacheinander im Stadtgebiet stationiert werden, soll die Aufmerksamkeit der Besucher auf fünf weltweite Themen gelenkt werden: Umweltschutz, Menschenrechte, globale Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und Freiheit. Entsprechend hat der hauptberufliche Versicherungsmanager die 20-Fuß-Container als interaktive Ausstellungsräume gestaltet. Teilnehmer können – auch mithilfe ihres Smartphones – Beiträge in Schrift und Bild leisten.

Der erste Container beschäftigt sich mit den genannten übergreifenden Themen des Projekts, der zweite lässt den Besucher über seine Werte und seinen eigenen Beitrag nachdenken, der dritte behandelt philosophische Fragen des Seins, während der vierte die Gebote der Weltreligionen darstellt. Der fünfte Container präsentiert die Ausstellungsergebnisse.

Ausgangspunkt aller Überlegungen der Kunstaktion ist der weltweit genormte Schiffs-, Zug- und Lkw-Container, der laut Rudi Fischer den Welthandel revolutioniert habe und als Sinnbild für die Vorteile der globalen Wertschöpfung, aber auch für die Probleme der Globalisierung stehe. „Die politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Probleme verschärfen sich weltweit“, so Rudi Fischer. „Wir müssen über unser Handeln nachdenken. Jeder Mensch kann etwas zu einer besseren Welt beitragen. Dabei müssen wir bei uns selbst anfangen.“

• Der Container ist zu den Öffnungszeiten des Museums Schwedenspeicher, Dienstag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets für 5 Euro gibt es im Schwedenspeicher.

• Aus Mitteln einer besonderen Gemeinschaftsfinanzierung sollen Hilfscontainer, wie Klinik- oder Bildungscontainer, in Krisengebieten bereitgestellt werden.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/panorama/von-stade-in-die-weite-welt-d92409.html?cp=Kurationsbox

 

 

 

 

DFB
28.4.2017

“CACAU BESUCHT “CONTAINER ART CARE”

Zum ganzen Artikel:

http://www.dfb.de/news/detail/cacau-besucht-container-art-care-166442/?no_cache=1&cHash=a434993f22ecf3f7d107396b0a49218c

 

 

 

 

 


Stader Tageblatt
27.4.2017

Fünf Container für eine gerechte und gesunde Welt

STADE. Wie bringen sich Menschen für die Allgemeinheit ein? Was kann jeder im Kleinen für den höheren Zweck tun? Das war Thema einer Podiumsdiskussion, mit der die Kunstaktion „Container Art Care“ hinter dem Museum Schwedenspeicher in Stade eröffnet wurde.

Der Macher der fünfteiligen Container-Tour, die in Stade debütiert: Rudi Fischer, Versicherungsmanager und seit 30 Jahren Künstler im Nebenberuf. Er wirbt mit dem Projekt für mehr eigenverantwortliches Handeln und Nachhaltigkeit.

Fünf Normen hat er formuliert: Umweltschutz, Menschenrechte, globale Verantwortung, soziale Gerechtigkeit, Freiheit. Verpackt hat er die Werte in Form eines Containers – „die einzige Norm, die in allen 196 Ländern und als Inbegriff der modernen Wertschöpfung gilt“. „Meine Vermutung ist, dass wir uns zivilisatorisch weiter zurückentwickeln“, mahnte Fischer. Der Kollaps drohe. Seine Frage: Wie möchten wir unseren Kindern und Enkeln diese Welt vermachen?

Ausstellungseröffnung mit Fußballstar Cacau

Zur von TAGEBLATT-Chefredakteur Wolfgang Stephan und Birte Christiansen moderierten Veranstaltung waren namhafte Gäste geladen, die sich in gesellschaftlichen und ökologischen Belangen stark machen, darunter Cacau, der ehemalige Fußballprofi und aktuelle Integrationsbotschafter des Deutschen Fußballbunds. Der Star-Gast, so arbeitete Stephan im Zwiegespräch mit dem Ex-Nationalspieler heraus, der in Brasilien aufgewachsen und mit 18 nach Deutschland gekommen ist, ist mit der derzeitigen Fluchtsituation nicht ganz unvertraut: Cacau stammt selbst aus ärmlichen Verhältnissen und gilt als Musterbeispiel für gelungene Integration – wie die DFB-Elf mit zahlreichen Spielern mit Migrationshintergrund.

Hier ist die Ausstellung zu sehen

Die Ausstellung „Container Art Care“ ist vom 27. April bis zum 27. Mai auf dem Platz hinter dem Schwedenspeicher zu besichtigen. Danach folgt der zweite Container mit dem Schwerpunkt „Reflexion“. Offen ist immer zu den Öffnungszeiten des Museums. In Stade scheint die Aktion bereits für Integration zu sorgen: Ein Team von syrischen Freiwilligen aus der Stadt hat sich bereiterklärt, die Aktion zu unterstützen und betreut den Container unter anderem beim Aufbau und während der Öffnungszeiten.

http://www.tageblatt.de/lokales/aktuelle-meldungen_artikel,-Fuenf-Container-fuer-eine-gerechte-und-gesunde-Welt-_arid,1291741.html

 

 

 


Stader Tageblatt
26.4.2017

“Container Art Care” hat Weltpremiere in Stade – Cacau mit dabei

LANDKREIS. Was ist die einzige Norm, die in 196 Ländern gilt? “Container” sagt der Künstler Rudi Fischer, der am Donnerstag, 27. April, in Stade ein Kulturprojekt startet: Natürlich in einem Container, aber zum Auftakt mit einer Veranstaltung, in der unter anderem Fußballspieler Cacau auftreten wird.

Normen und Werte, das sind die Begriffe, mit denen der Bremer Künstler Rudi Fischer ein Projekt startet, das die Welt zwar nicht verändern wird, aber das Bewusstsein des Einzelnen verändern soll. Die erste Etappe startet am Donnerstag um 18 Uhr im Schwedenspeicher in Stade. Der erste von fünf Containern ist aufgestellt, weitere vier folgen in den nächsten Monaten. “Container Art Care” heißt das Projekt, in dem in der ersten Phase fünf Metawerte ins Bewusstsein der Menschen drängen sollen, das sind: Freiheit, Globale Verantwortung, Menschenrechte, Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz.

Container reisen von Stade aus in die Welt

Die Besucher des Containers können per Smartphone interaktiv mitwirken. Das Ziel seiner Kunst definiert Fischer: “Wir sollten bei uns selbst anfangen, jeder kann etwas für eine bessere Welt tun.” Seine fünf Container sollen sich von Stade aus in die Welt bewegen, um Aufmerksamkeit zu schaffen, aber auch, um konkrete Hilfe zu vermitteln. Fischer möchte Bildung-Container, Wasser-Container oder Medizin-Container an Orte schicken, “überall dahin, wo es Menschen nicht so gut geht”.

Warum der Start in Stade? Stade habe unter Künstlern einen guten Ruf, sagt Fischer, der im Hintergrund bei der Stade Ausstellung “Peitsche der Erinnerung” von Jonathan Meese und Daniel Richter gearbeitet hat.

Der bekannteste Protagonist bei der Eröffnung am kommenden Donnerstag ist der Fußballspieler Cacau, der es aus ärmlichen Verhältnissen in Brasilien bis in die deutsche Nationalelf brachte. Eigentlich tourte mit einer Samba-Gruppe durch Deutschland und wurde 1999 für eine fünftklassige Fußballmannschaft in München entdeckt. Beim VfB Stuttgart spielt er elf Jahre, nach seiner Einbürgerung trug er in 23 Spielen das Trikot der Nationalmannschaft. Cacau kommt in einer besonderen Funktion nach Stade: Er ist Integrationsbeauftragter des DFB. Der Fußball spielt besonders in diesen Tagen eine besondere Rolle bei der Integration von Flüchtlingen. Cacau sagt dazu: “Wenn man in ein fremdes Land kommt, muss man die Chance, die sich einen bietet, aus über Überzeugung annehmen, das heißt, man muss sich anpassen, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verleugnen.”

Aufmerksamkeit schaffen und Hilfe vermitteln

Von “Club of Rome” kommt Andreas Huber. Seine Organisationen ist eine weltweite Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik und setzt sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit ein.

Mit Jean Leonardi ist zudem ein Vertreter von “Sea Shepherd” anwesend, einer Organisation, die sich für den Erhalt der ozeanischen Lebensvielfalt einsetzt. Die Diskussion und Vernissage im Schwedenspeicher ist öffentlich.

Karten gewinnen

Das Tageblatt Verlust fünf mal zwei Eintrittskarten für Container Art Care, Die Premiere, Vernissage und Diskussion mit namhaften Protagonisten beginnt am Donnerstag, 27. April, 18:00 Uhr, Schwedenspeicher in Stade. Die Eintrittskarten (inklusive der Sponsorings) für den Container kosten 5 Euro. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte: einfach eine Mail bis Mittwoch 16:00 Uhr, senden an:
gewinn2(at)tageblatt.de

Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt und könnten sich die Karten an der Abendkasse im Schweden Speicher abholen.

„Container Art Care“ hat Weltpremiere in Stade – Cacau mit … – Tageblatt

 

 

 

 

Stader Tageblatt
22.4.2017

“Stade. Am Montag wird hinter dem Schwedenspeicher ein Container aufgebaut, wie er aus der Schifffahrt bekannt ist. In diesem Falle handelt es sich um Kunst. Rudi Fischer setzt sich in dem 20-Fuß-Container mit Begriffen wie Freiheit, Menschenrechte und Umweltschutz auseinander. Sein Konzept nennt er “Value Chain – die Wertschöpfungskette”.
Zum Auftakt der Ausstellung findet am Donnerstag, 27. April, ab 18.00 Uhr, im Schwedenspeicher eine Podiumsdiskussion statt, an der auch ein bekannter Ex-Fußballstar teilnimmt: Cacau, der Brasilianer im deutschen Nationaltrikot. Mit dabei sich Andreas Huber vom Club of Rome und Jean Leonardi von der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd. Geleitet wird die Diskussion von TAGEBLATT-Chefredakteur Wolfgang Stephan und Birte Christiansen vom KommunikationsKontor Buxtehude.
Das übergreifende Thema lautet gesellschaftliches Engagement. So wird Cacau über seine Arbeit als Untegrationsbeauftragter des DFB reden. (ing)

 

 

 

 

 

Wolfgang Ullrich
März 2017

Partizipation als Exklusion. Kritik des Artivismus

Kaum etwas genießt einen so guten Ruf wie das Prinzip ‚Partizipation’. Es steht für Offenheit und Demokratie, für Aktivität und Kreativität. Und im Bereich der Kunst suggeriert Partizipation vor allem auch intensiveres Erleben – eine erhöhte Chance, mit der aller Kunst attestierten Heilsubstanz in Kontakt zu kommen und damit entweder selbst geläutert zu werden oder dabei mitwirken zu können, dass anderes sich zum Besseren wendet.

Auf Partizipation setzen vor allem auch Gruppen, die Aktionskunst betreiben, also Artivisten. Die meisten Aktionen sind so angelegt, dass möglichst viele andere Menschen Zeit, Knowhow oder Geld einsetzen und Teil des Kunstprojekts werden können. Da es sich fast immer um Aktionen mit einer politisch-emanzipatorischen Implikation handelt, bedeutet die Mitwirkung daran, Verantwortung zu demonstrieren, Mitgefühl oder Gerechtigkeitssinn unter Beweis zu stellen, sich für etwas zu engagieren, das Minderheiten, Opfern oder auf andere Weise Unterdrückten zugutekommt.

So ist es auch bei Rudi Fischers Projekt „Container Art Care“. Hier kann man mit einem finanziellen Beitrag daran mitwirken, dass insgesamt fünf Container, die jeweils einen anderen Wert (z.B. Freiheit, Soziale Gerechtigkeit) verkörpern, um die Welt transportiert werden. Ziel ist es, auf diese Weise ein Bewusstsein für eine Ethik zu schaffen, die genauso global ist wie der Handel. Zudem können Besucher der Container selbst Statements abgeben und kundtun, welche Bedeutung für sie die einzelnen Werte haben.

Fischers Ansatz ist dabei betont nüchtern. Damit vermeidet er eine Problematik, denen viele andere artivistische Initiativen ausgesetzt sind, die sich im Gegenteil um möglichst erhabene, gar martialische Inszenierungen bemühen. So beschmieren etwa die Mitglieder des Berliner „Zentrums für politische Schönheit“ ihre Gesichter mit Ruß. Das soll sie stigmatisieren und einen Ausnahmezustand postulieren. Ihre Aktionen setzen insgesamt auf Überwältigung, es geht um ‚echte’ Tote und existenziellste Belange. Wer hier partizipiert, bekommt ein markantes immersives Erlebnis geboten, wird aber zugleich darauf geeicht, sich selbst als etwas Besonderes zu erfahren. In Verbindung mit dem politischen Anspruch einer solchen Aktion empfinden die Mitwirkenden schließlich sogar moralische Überlegenheit. Tatsächlich widerfährt ihnen eine Läuterung; ihr sonst habituell schlechtes Gewissen, zu bequem, ja wohlstandsverwöhnt und auf Kosten anderer zu leben, lässt sich in gutes Gewissen verwandeln. Das aber wird dann auch schnell zum eigentlichen Zweck einer solchen Aktion, während der humanitär-politische Aspekt zum bloßen Mittel zu verkommen droht. Kritiker sprechen im Fall des „Zentrums für politische Schönheit“ daher sogar von einem „humanistischen Ablasshandel“.

Dass solche Projekte damit als vor- oder anti-protestantisch qualifiziert werden, passt auch insofern, als die Prämien bei Crowdfunding-Projekten für Kunstaktionen oft – aber wiederum im Unterschied zu Fischers „Container Art Care“ – aus Reliquien bestehen. Beim „Zentrum für politische Schönheit“ gibt es etwa als „Goodie der Extraklasse“ für 5000 Euro einen „Original-Akku-Schrauber“, der bei einer früheren Aktion zum Einsatz kam, bei „Tools for Action“, einer anderen kunstaktivistischen Gruppe, bekommt man schon für 100 Euro „einen echten Teil der Barrikade“, mit der bei einer Kunstaktion ein Nazi-Aufmarsch behindert wurde.

Tatsächlich dürfte es in der jüngeren Geschichte, vorbereitet durch die Aktionskunst von Joseph Beuys und Christoph Schlingensief, keine unprotestantischere Kunstform gegeben haben als den zeitgenössischen Artivismus und – allgemeiner – einer Idee von Partizipation verpflichtete Werke. Vor allem wird hier ein Prinzip unterlaufen, das für die gesamte Moderne prägend war, nämlich dass die (Heils)erfahrung von Kunst gerade darauf beruht, dass die Rezipienten „ohne alles Interesse“ sind: in einem Modus freier Reflexion, der nur möglich ist, weil man am jeweiligen Geschehen nicht aktiv teilhat und in keinem kommerziellen Verhältnis dazu steht. Immanuel Kant, auf den dieses Prinzip zurückgeht, dachte auch insofern protestantisch, als er es als eine „Gunst der Natur“ deklarierte, überhaupt etwas als schön – als Kunst – zu erfahren, also ausdrücklich davon absah, das Glück, das die Rezeption eines Kunstwerks mit sich bringen kann, an eine Leistung zu knüpfen. Vielmehr ist es so unverfügbar wie die Gnade Gottes aus der Sicht eines Protestanten.

So sehr Kunstwerken während der gesamten Moderne eine Heilsubstanz attestiert werden mochte, so sehr achtete man zugleich darauf, dass diese nicht nur einer privilegierten Minderheit zu Verfügung steht, Zugang dazu also weder erkauft werden muss noch erarbeitet werden kann. Mit dem Museum institutionalisierte sich vielmehr sogar die Rezeption von Kunst „ohne alles Interesse“, und mit den in den letzten Jahrzehnten deutlich verstärkten Bemühungen um Kunstvermittlung und Inklusion wurde das Ziel eines egalitären Zugangs zur Kunst nochmals erneuert und verstärkt: Immer noch oder doch wieder vorhandene Zugangshürden zur Kunst sollen abgebaut, von der ihr unterstellten Heilswirkung darf niemand ausgeschlossen werden.

Daher ist umso auffälliger, dass innerhalb des Kunstaktivismus, aber auch durch den Bedeutungszuwachs privater Sammler, die zunehmend selbstbewusst suggerieren, das Besitzen von Kunst verschaffe qualifiziertere Formen von Einsicht, ja einen höheren Grad von Eingeweihtheit als interesseloses Rezipieren, gegenwärtig die Tendenz besteht, den Zugang zu jener Heilssubstanz an Bedingungen zu knüpfen: Letztlich soll nur etwas von der Kunst haben, wer auch bereit ist, etwas dafür zu geben. Zwar sind derartige Projekte nicht auf eine bestimmte Teilnehmerzahl limitiert, aber faktisch kann an ihnen nur mitwirken, wer Ressourcen übrig hat. Und eben deshalb bedeutet Partizipation in diesen Fällen Exklusion.

 


David Safier aus Bremen unterstützt in einem Video-Testimonial die Idee von Container Art Care

 

 

 

 

 

 

 

“Ich finde Ihren Gedanken “Container Art Care” sehr gut. Wir haben internationale Verhandlungen und Vereinbarungen über alles mögliche (Umweltschutz, Handel, Energie, Finanzen usw.), aber keine ausreichenden internationalen Bemühungen um gemeinsame Werte.”

Leo A. Nefiodow

Zukunftsforscher und Autor von über 90 Publikationen unter anderem
“Der sechste Kondratieff”